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«driving at work»

Das Servicepaket der AXA

«driving at work» ist ein einfach anwendbares Servicepaket zur Prävention für Flottenmanager.


Prävention mit «driving at work»

Betreiben Sie aktive Prävention mit dem Servicepaket der AXA und erfahren Sie in einem Informationsgespräch mehr zu den Angeboten. 

  • Kostenpflichtige Angebote

    Präventionsberatung vor Ort

    Profitieren Sie von einem Referat oder einer individuellen Beratung durch einen Experten der Unfallforschung & Prävention.

    Zum Angebot

    Crash Recorder

    Viele Fahrer verhalten sich verantwortungsbewusster, wenn ein Crash Recorder eingebaut ist. Für CHF 100.- pro Gerät verbessern Sie das Risikoverhalten der Fahrer. Der Crash Recorder ist nur für Personen- und Lieferwagen verfügbar.

    Zum Angebot

    Fahrsicherheitstraining

    Bilden Sie Ihre Fahrer mit einem Fahrsicherheitstraining des Driving Centers Schweiz weiter – abgestimmt auf Ihr Schadenmuster. Kunden der AXA profitieren von Rabatten bis zu 40 %.

    Angebotsinformation bestellen

    Weiterbildung Flottenverantwortliche

    Der eintägige Kurs der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung «Sicher ankommen im Strassenverkehr» unterstützt Unternehmen mit Flottenfahrzeugen. Als Kunde der AXA erhalten Sie CHF 50.- Rabatt.

    Angebotsinformation bestellen

 



Prävention zahlt sich aus

Wer mögliche Risiken identifiziert und analysiert, kann sie auch effektiv minimieren. Mit «driving at work» bietet die AXA professionelle Unterstützung zur Erreichung folgender Ziele:

  • Senkung der Unfallanzahl und -kosten
  • Erhöhung der Sicherheit Ihrer Mitarbeiter
  • Verhinderung von Imageschäden
  • Weniger Störungen in Ihrem Betrieb
  • Schonender Umgang mit Firmen­fahrzeugen
  • Korrektes Fahrverhalten Ihres Personals
  • Reduktion von Ausfalltagen sowie deren negative Konsequenzen
  • Weniger Reparaturen an Fahrzeugen
  • Höhere Produktivität
Aus Unfällen lernen

Seit über 30 Jahren beschäftigt sich die AXA mit Ursachen, Hergang und Auswirkungen von Verkehrsunfällen und ist die einzige Versicherungsgesellschaft in der Schweiz mit einer eigenen Abteilung für Unfallforschung & Prävention.



Die 6 «driving at work» Themen

Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung der AXA in der Unfallforschung und der Prävention. Informationen zu den 6 wichtigsten Themen sowie spezifischen Fahrerassistenzsystemen, die Sie bei der Unfallverhütung unterstützen, stehen für die Sensibilisierung Ihrer Fahrer bereit.

«driving at work» Regel 1: Beim Fahren: Nicht ablenken lassen!

Unaufmerksamkeit und Ablenkung sind gemäss Bundesamt für Strassen (ASTRA) die Hauptursache jedes fünften Unfalls. Telefonieren, Bedienen von Geräten, Ablenkungen von aussen, Konversationen mit Beifahrern, Essen und Trinken sind dabei die Hauptsünden.

 

Fahrerassistenzsysteme

  • Head-up-Display
  • Spurhalteassistent
  • Lichtassistent
  • Kollisionswarner
  • Bremsassistent
  • Vorausschauender Notbremsassistent


 

 



«driving at work» Regel 2: Manövrieren/Parkieren: Nur mit Vorsicht!

Schäden beim Manövrieren oder Parkieren sind bei Fahrzeugflotten mit 55 % die häufigste Unfallart.

 

Fahrerassistenzsysteme

  • Passiver Parkassistent (Warner)
  • Aktiver Parkassistent
  • Rückfahrwarner- und Kameras
  • Moderne Rückspiegelsysteme


 

 



«driving at work» Regel 3: Abstand: Auffahrunfälle verhindern!

Auffahrkollisionen sind die zweithäufigste Unfallart. Sie ereignen sich vor allem innerorts und können schwere Personenschäden bewirken.

 

Fahrerassistenzsysteme

  • Head-up-Display
  • Abstandsregeltempomat
  • Kollisionswarner
  • Bremsassistent
  • Vorausschauender Notbremsassistent


 

 


 

«driving at work» Regel 4: Geschwindigkeit: Angepasst fahren!

70 % aller Unfälle mit der Ursache Geschwindigkeit sind Schleuder- und Selbstunfälle, die besonders häufig Todesopfer fordern. Es ist wichtig die Umweltbedingungen zu erkennen und die Geschwindigkeit daran anzupassen.

 

Fahrerassistenzsysteme

  • Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)
  • Geschwindigkeitsbegrenzungssysteme
  • Navigations- und Flottenmanagementsysteme


 

 


 

«driving at work» Regel 5: Müdigkeit: Nur ausgeruht fahren!

Bei einem übermüdeten Fahrer verlang­samt sich die Reaktionszeit und die Konzentration nimmt ab. Müdigkeit ist für 10 – 20 % der Verkehrsunfälle verantwortlich.

 

Fahrerassistenzsysteme

  • Müdigkeitswarner
  • Vorausschauender Notbremsassistent
  • Spurhalteassistent


 

 


 

«driving at work» Regel 6: Ladung: Nur gesichert losfahren!

Die Ladungssicherung ist elementar, denn eine schlecht gesicherte oder ungesicherte Ladung kann töten.

 

Fahrerassistenzsysteme

  • Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)

 



Fahrzeugflotte als Kostenträger

Finanzierung, Unterhalt, Service sowie Versicherung und Steuern sind nur ein Teil der Kosten Ihrer Fahrzeugflotte. Fahrzeugschäden infolge unsachgemässer Behandlung oder Fahrweise sowie Unfälle können weitaus höhere Kosten verursachen.

Denken Sie deshalb daran: Fahrzeuge Ihres Unternehmens sind Kostenträger.

Vorbeugen und Geld sparen

Die Erfahrungen der AXA und internationale Studien zeigen, dass mit gezielter Prävention bis zu 30 % der Unfälle verhindert werden können.

Bei einem Versicherungsvertrag werden in der Regel nicht alle finanziellen Risiken auf die Versicherung übertragen, da dies die Prämie zu stark erhöht. Nach einem Unfall entstehen dadurch nicht versicherte Kosten, die das Unternehmen selber tragen muss. Sie wählen die Höhe des Risikos, welches Sie zu tragen bereit sind. Die nicht versicherten Kosten werden in direkte und indirekte Kosten unterteilt. Die indirekten Kosten können den Betrag der direkten Kosten dabei um das Zwei- bis Fünffache übersteigen.

Direkte Kosten Indirekte Kosten
  • Selbstbehalte
  • Erhöhung der Bonus-/Malusstufe, falls die Versicherung ohne Bonusschutz abgeschlossen wurde
  • Arbeitszeitverlust bei Unfallabwicklung
  • Nutzungsausfall des Fahrzeuges
  • Wertminderung des Fahrzeuges
  • Ausfall der Lieferung oder unpünktliche Lieferung
  • Gehalts- und Lohnfortzahlungen bei Unfall
  • Imageverluste oder Kundenverluste
  • Rechtsfolgekosten


Die Geschichten aus der Praxis

PolyRose setzt auf Prävention und senkt damit die Anzahl Unfälle

Das Logistikunternehmen PolyRose setzt sich intensiv für die Sicherheit seiner Fahrzeugflotte ein. Die Zusammenarbeit mit der Generalagentur Kreuzlingen und der Unfallforschung der AXA darf als Paradebeispiel einer erfolgreichen Präventionsarbeit gelten.

  • Die ganze Geschichte
    Aufgrund der Schadenfrequenz hat sich das Logistikunternehmen PolyRose entschieden, vermehrt in die Unfallprävention zu investieren. Die AXA, die sich seit über 25 Jahren in der Unfallforschung engagiert, hat dabei ihre Unterstützung angeboten. «Unser Ziel war, die Sicherheit unserer Fahrzeugflotte zu steigern. Dass die AXA in diesem Punkt Unterstützung bot, war ausschlaggebend für eine Zusammenarbeit», erklärt Marcel Ziwica, Geschäftsleitungsmitglied von PolyRose.

    Das gemeinsam erarbeitete Präventionskonzept umfasst neben Fahrsicherheitstrainings und Fahrerausbildungen auch den Einbau von Unfalldatenspeichern (UDS) in 20 % der Fahrzeuge. Die UDS-Geräte sollen dazu beitragen, die Lenker mit der höchsten Anzahl Schäden besonders für ihren Fahrstil zu sensibilisieren. Bei einem Unfall, starker Bremsung oder Kurvenfahrt zeichnen die Geräte verschiedene Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Richtungsänderung und Bremsbetätigung auf.

    Die erfassten Daten werden mit den betroffenen Fahrern regelmässig analysiert. «Der konstante Dialog mit den Fahrern hat auf Seiten der Mitarbeiter die Akzeptanz der Massnahme gesteigert», erzählt Marcel Ziwica. Zudem zeichnet ein «Best Driver Cup» unter den Lenkern mit UDS-Gerät den Fahrer mit dem sichersten Fahrstil aus.

    Gemäss Christian Egg, Geschäftsführer von PolyRose, hat sich das anhaltende Engagement für die Prävention bewährt: «Unsere Investition trägt Früchte: Die Anzahl der Unfälle unserer Fahrzeugflotte ist deutlich gesunken.» So wurde einerseits die Sicherheit der Fahrer erhöht, andererseits konnten die durch Schäden entstehenden direkten und indirekten Kosten gesenkt werden.

 

Feldschlösschen senkt Anzahl der Schäden beim Rückwärtsfahren um 66 %

Die Fahrer der Feldschlösschen Getränke AG sind besonders gefordert: das unfallanfällige Manövrieren macht einen Grossteil ihrer Arbeit aus. So war es auch nicht erstaunlich, dass die Schadenstatistik im Jahr 2004 verschiedene Unfälle beim Rückwärtsfahren und Manövrieren aufwies. Die Lösung war der Einbau von Rückfahrwarnern für alle Lastwagen. Das Resultat: 66,8 % weniger Schäden beim Rückwärtsfahren!

  • Die ganze Geschichte

    Das Unternehmen Feldschlösschen produziert an vier Standorten in der Schweiz rund drei Millionen Hektoliter Getränke jährlich. Diese werden über 17 Getränkeverteilzentren an die Kunden geliefert. Rund 200 Lkw stehen für den Transport der Getränke im Einsatz. Durch die dezentrale Organisation fährt ein Lastwagen durchschnittlich vergleichsweise wenig Kilometer. Der Hauptauftrag ist die Lieferung der Getränke von einem Verteilzentrum zu den Kunden. Die Strecken sind relativ kurz, doch die Anzahl der Abladestationen ist vergleichsweise hoch. In den Jahren 2004 und 2005 waren daher gut ein Drittel aller Unfälle der Kategorie «Rückwärtsfahren» zuzuordnen. In einem Jahresgespräch mit der AXA wurde aufgrund dieser Schadenstatistik beschlossen, die Investition in Rückfahrwarner für alle Lkw ins Auge zu fassen.

    Die Reaktion der Fahrer auf die neuen «Helfer» war anfänglich unterschiedlich. Die Einen interpretierten die Massnahme fast als Beleidigung. «Wir können doch fahren», war der erste Kommentar. Andere fanden das Piepsen unangenehm und schalteten den Rückfahrwarner aus. Doch nach diesen ersten Akzeptanzschwierigkeiten konnte sich der Rückfahrwarner schnell etablieren. Schäden, die wegen defekten Rückfahrwarnern nicht verhindert werden konnten oder bei denen der Fahrer aussagte «ich hörte den Warner schon, aber ich habe nichts gesehen, da bin ich weitergefahren» wurden seltener.

    Heute ist der Beweis für die Wirksamkeit der Rückfahrwarner in Sachen Unfallprävention, aber auch in finanzieller Hinsicht, erbracht. Im Vergleich zu den Jahren, in denen noch keine Rückfahrwarner installiert waren, hat die Anzahl der Schäden beim Rückwärtsfahren um sagenhafte 66 % abgenommen. Während die Schäden beim Rückwärtsfahren früher ungefähr einen Drittel der Gesamtschadensumme ausmachten, müssen heute nur ca. 10 % aller Schadenzahlungen für Schäden beim Rückwärtsfahren aufgewendet werden. Die Investition in den Einbau der Rückfahrwarner hat sich somit auch in finanzieller Hinsicht für die Feldschlösschen Getränke AG gelohnt.

 

Securitas geht mit dem Crash Recorder auf Nummer sicher

Die Dienstfahrzeuge bereiteten dem Sicherheitsunternehmen schon seit längerem Kopfzerbrechen. Denn die Autos werden von stets wechselnden Fahrern genutzt und haben eine Laufleistung von 30'000 bis 40'000 Kilometern pro Jahr.

  • Die ganze Geschichte

    Die Autos werden zudem hauptsächlich nachts eingesetzt und müssen oft im Dunkeln an Orten abgestellt werden, die dem Lenker nicht vertraut sind. «Da sind Parkschäden natürlich keine Seltenheit», meint Pascal Cattilaz, bei der Securitas AG zuständig für die Fahrzeugflotte.

    Die Fahrzeuge von Securitas, welche für den Häftlingstransport eingesetzt werden, sind mit Unfalldatenspeicher-Geräten ausgestattet. Die sogenannten UDS zeichnen die Geschwindigkeit, den Status der Beleuchtung sowie die Blinker- und Bremstätigkeit des Fahrzeuges auf. Allerdings kostet ein solches Gerät inklusive Einbau zwischen CHF 1'500 und 2'000 pro Auto. Beim Grossteil der Securitas-Fahrzeuge für Bewachungsdienste handelt es sich um Kleinwagen mit einem Bruttoneuwert von CHF 10'000 bis 15'000. Die Anschaffung der UDS-Geräte würde unverhältnismässig teuer zu stehen kommen.

    Die langjährige Kundin fand nun mit Hilfe der AXA eine Alternative zu den teuren UDS-Geräten. Der Crash Recorder  liefert ebenfalls wertvolle Daten zu Unfallhergängen und kostet inklusive Einbau weniger als CHF 300. Nach der Evaluation gab man bei der Securitas grünes Licht für eine Anschaffung. «Als wir letztes Jahr den Entscheid fällten, den Grossteil der Flotte, rund 160 Firmenwagen, zu ersetzen, bestellten wir den Crash Recorder gleich mit», so Pascal Cattilaz.

    Neben einer rascheren und objektiveren Schadenaufklärung verspricht sich Bettina Sinzig, Leiterin Unfallforschung bei der AXA, vom Crash Recorder einen weiteren Effekt: «Wir rechnen damit, dass ein Lenker vorsichtiger fährt, wenn er weiss, dass ein unbestechlicher Beobachter mit an Bord ist.» Und für Cattilaz fügt sich die Massnahme gut ins Leitbild einer Sicherheitsfirma ein: «Diese Innovation hat im Verbund mit weiteren Massnahmen unseres Unternehmens etwas mit Qualitätsdenken und Prävention zu tun – und das ist schliesslich unser Kerngeschäft.»

    Securitas ist seit den 50er Jahren Kundin der AXA und hat neben den Bereichen Haftpflicht und Personen auch die Fahrzeugflotte dort versichert.

 

Fahrsicherheitstraining bei der Transportfirma Galliker

Die Transportfirma Galliker hat 1350 Mitarbeitende sowie 600 Fahrzeuge in der Schweiz. Der Bereich Ausbildung und Versicherung der Firma Galliker organisierte zusammen mit der Unfallforschung der AXA Trainingstage im Driving-Center Veltheim für 80 Fahrer von Galliker.

  • Die ganze Geschichte

    «Wir haben uns bewusst auf die Fahrer von Lieferwagen unter 3,5 Tonnen konzentriert, da man in dieser Fahrzeugkategorie die grösste Schadenhäufigkeit festgestellt hatte», sagt der Verantwortliche der AXA.

    Jeweils zehn Fahrer absolvieren insgesamt acht Posten. Vier Posten waren der Theorie gewidmet, von den Experten der AXA und beigezogenen Fachleuten bestritten. An vier Posten draussen wurden verschiedene Fahrsituationen trainiert.

    Ein solcher Tag in Veltheim schlägt zwar mit rund CHF 15'000 zu Buche, lohnt sich aber nachhaltig. Sicher ist, dass das Bewusstsein der Fahrer für ihre Fahrzeuge und den Umgang damit geschärft wurde. Klar ist aber auch, dass es mit einem einzigen Trainingstag nicht getan ist. Die Firma Galliker beschäftigt deshalb eigene Instruktoren, bildet selber Lastwagenfahrer aus und veranstaltet regelmässig Weiterbildungen.



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