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Klimastiftung Schweiz

Förderung klimafreundlicher Massnahmen

Klimastiftung SchweizDie Klimastiftung Schweiz fördert KMU, die innovative Lösungen für den Klimaschutz entwickeln oder durch gezielte Massnahmen CO2 und Strom sparen. Die Fördergelder stammen ausschliesslich aus der Rückvergütung der CO2-Lenkungsabgabe der Stiftungsmitglieder, zu denen auch die AXA zählt. Seit der Gründung im Jahr 2008 haben rund 550 KMU von 10 Mio. Franken profitiert. Sie sparen mit ihren Projekten in den nächsten 10 Jahren rund 300'000 Tonnen CO2. Das ist genauso viel, wie die Bevölkerung der Stadt Bern sparen würde, wenn sie ein Jahr lang auf das Heizen verzichten würde.

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Fünf Fragen an Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung

  • Was hat die Stiftung in den letzten 5 Jahren erreicht?
    Wir konnten dazu beitragen, dass in den nächsten Jahren rund 300'000 Tonnen CO2 weniger in die Atmosphäre gelangen. Zählt man das Potenzial der unterstützen Produktentwicklungen dazu, ist es noch viel mehr. Wir haben 10 Millionen Franken gemäss unserem Zweck «Klima schützen. KMU stärken.» an KMU in der Schweiz und in Liechtenstein verteilt. Besonders stolz bin ich auf unser System für Standardmassnahmen: Es ermöglicht uns, mit wenig Aufwand auch kleine Massnahmen zu unterstützen, mit einigen hundert oder tausend Franken. Die KMU füllen einen Antrag online aus und erhalten innert eines Monats die Antwort.
  • Klimaschutz und KMU - warum diese Kombination?
    «Von der Wirtschaft für die Wirtschaft» ist ein Leitspruch unserer Stiftung. 11 Dienstleistungs-unternehmen haben die Klimastiftung Schweiz gegründet, als der Bund die CO2-Lenkungsabgabe einführte. Heute umfasst die Klimastiftung Schweiz rund 24 Partnerfirmen. Die Abgabe soll Betrieben einen finanziellen Anreiz geben, umweltfreundlicher zu werden. Grosse Firmen haben Experten und Geld, um sich auf die neuen Rahmenbedingungen einzustellen. Für KMU sieht es anders aus: Die meisten sind mit dem eigenen Geschäft mehr als ausgelastet. Oft fehlt das Geld zum Investieren sowie das Wissen, wo Energie gespart werden kann. Unser Ziel ist es, KMU in diesem Bereich zu unterstützen. Dadurch wird die positive Wirkung der Lenkungsabgabe verstärkt. Investitionen in Energiesparmassnahmen lohnen sich für KMU eher.
  • Welche KMU erhalten Fördergelder von der Stiftung?
    Geld erhalten KMU, die Energie sparen, klimafreundliche Produkte entwickeln oder mit der Energie-Agentur der Wirtschaft eine freiwillige Zielvereinbarung zum Energiesparen eingehen. Voraussetzung hierfür ist, dass die KMU maximal 250 Mitarbeiter haben und in der Schweiz oder Liechtenstein beheimatet sein müssen. Die Projekte und Investitionen müssen in der Schweiz oder in Liechtenstein durchgeführt bzw. getätigt werden. Tochtergesellschaften von grösseren Konzernen, sowie öffentlich rechtliche Organisationen sind nicht berechtigt.
  • Können Sie ein paar Beispiele nennen?
    Wir unterstützen Hotels, die eine Holzschnitzelheizung einbauen, Büros, die auf stromsparende Beleuchtung wechseln oder Industriebetriebe, die ihre Produktionsprozesse optimieren. Besonders viele Anfragen erhalten wir zurzeit von Gastrobetrieben und Hotels, sowie Metallverarbeitern und Landwirten (Hühnermast). Neben den Betrieben, die Energie sparen, unterstützen wir aber auch KMU, die ein klimafreundliches Produkt entwickeln, wie z. B. eine energiesparende Dusche.
  • Wie sieht die Zukunft der Stiftung aus?
    Der Bund erhöhte die CO2-Lenkungsabgabe auf Brennstoffe im Jahr 2014 von CHF 36.- auf CHF 60.- pro Tonne CO2. Das bedeutet, dass es für KMU noch wichtiger wird, möglichst umweltfreundlich zu arbeiten. Und wir werden dabei weiterhin als Partner zur Verfügung stehen, solange es die Abgabe gibt. Das ist voraussichtlich bis 2020.

Wäsche Perle AG – Nachhaltigkeit als Erfolgsrezept

Unternehmen, die nachhaltig handeln, tun nicht nur Gutes für die Umwelt, sondern verschaffen sich langfristig einen Wettbewerbsvorteil. Denn Konsumenten entwickeln mehr und mehr ein Bewusstsein dafür, dass ökologische Verantwortung bereits an der Ladentheke beginnt. Die Wäsche Perle AG setzt
auf Nachhaltigkeit und das mit Erfolg. Das Familienunternehmen entwickelte gemeinsam mit dem Ingenieurbüro BMS Energietechnik ein eigenes System zur Wärmerückgewinnung bei Bügelmaschinen. «Zu uns sind schon neue Kunden gekommen, nur weil wir einen so hohen ökologischen Anspruch haben», sagt Stephan Zimmermann, Mitgründer und Verwaltungsrat. Das Projekt, welches rund CHF 80'000.- kostete, wurde von der Klimastiftung Schweiz unterstützt. Das Ziel des nachhaltigen Unternehmens ist es, eines Tages ganz ohne die Dampfanlage waschen zu können und stattdessen aus dem ganzen Verarbeitungsprozess genügend Wärme zu gewinnen.


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