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Militärversicherung

Militär-, Zivilschutz- oder Zivildienstleistende

Die Militärversicherung übernimmt Kosten bei Krankheit oder Unfall im Dienst.


Kostenübernahme bei Krankheit oder Unfall im Dienst

Die Militärversicherung versichert Militär-, Zivilschutz- oder Zivildienstleistende obligatorisch gegen Unfall und Krankheit. Eingeschlossen sind zudem Personen, die Einsätze im Rahmen des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe leisten oder an friedenserhaltenden Aktionen beteiligt sind.

Versichert ist der Lohn bis zu einem Maximum von CHF 150'918.-. Die Summe der Leistungen aus AHV / IV, MVG (und BVG) darf 100 % des versicherten Lohns nicht übersteigen (Komplementärrente).

Die Versicherung gilt für die Dauer des Dienstes. Sofern der Hin- und Rückweg innert angemessener Frist vor Beginn oder nach Schluss des Dienstes zurückgelegt wird, ist er mitversichert. Während der Zeit, in welcher der Versicherte einer Erwerbstätigkeit nachgeht, ruht die Versicherung.



Die Militärversicherung wird durch Steuergelder vom Bund finanziert

Die Ausgaben für die Militärversicherung sind Bestandteil der Staatsrechnung, die Bundesversammlung setzt jährlich die erforderlichen Kredite aus. Es werden demzufolge keine Prämien für die obligatorische Versicherung erhoben.
Der Bundesrat hat die Führung der Militärversicherung per 1. Juli 2005 der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) übertragen.



Pflegeleistungen, Kostenvergütungen und Geldleistungen

Die Leistungen der Militärversicherung bestehen aus Pflegeleistungen und Kostenvergütungen sowie Geldleistungen.

Pflegeleistungen und Kostenvergütungen
  • Heilbehandlung
  • Übernahme von Reise- und Bergungskosten
  • Zulagen für Hauspflege oder Kuren sowie Hilflosenentschädigung
  • Übernahme von Kosten für Hilfsmittel
  • Entschädigungen für die Verzögerung der Berufsausbildung und für Berufsausbildungskosten
  • Entschädigungen an Selbstständig Erwerbende
  • Eingliederungsleistungen der Nachfürsorge
  • Übernahme von Sachschäden
  • Bestattungsentschädigungen
  • Verhütung von Gesundheitsschäden
  • Medizinische Untersuchungen und vorbeugende medizinische Massnahmen
Geldleistungen
  • Taggelder: 80 % des versicherten Lohns
  • Invalidenrenten: Die Rente richtet sich nach dem Invaliditätsgrad. Bei vollständiger Invalidität beträgt die Invalidenrente 80 % des versicherten Lohns.
  • Altersrenten für invalide Versicherte: Nach der Pensionierung wird 50 % des der Invalidenrente zugrunde liegenden versicherten Lohns als Altersrente ausgerichtet
  • Integritätsschadenrenten oder Genugtuung
  • Hinterlassenenrenten: Witwen-/Witwerrente 40 %, Waisenrente 15 %, Vollwaisenrente 25 %. Für alle Hinterbliebenen gemeinsam werden maximal 100 % des versicherten Lohns entrichtet.
  • Ehegatten- und Waisenrenten bei ungenügenden Vorsorgeleistungen
  • Abfindungen anstelle einer Rente

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