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Krankenversicherung

Prämien, Kostenbeteiligung, Organisation und Leistungen

Gesundheit ist teuer. Ihre Krankenversicherung springt ein und übernimmt Kosten für Diagnose und Behandlung.


Die obligatorische Grundversicherung und die freiwillige Zusatzversicherung

Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten für die Pflege und Behandlung von Krankheiten, Unfällen, Geburtsgebrechen und bei Mutterschaft.

Nur die obligatorische Grundversicherung zählt zu den Sozialversicherungen. Die Zusatzversicherungen sind freiwillig und gehören zu den privaten Krankenversicherungen. Die Krankenversicherer müssen alle Antragssteller in die Grundversicherung aufnehmen. Bedingungen dürfen sie nur bei den Zusatzversicherungen stellen.

Personen mit Wohnsitz in der Schweiz müssen sich obligatorisch für Krankenpflege versichern lassen. Jedes Familienmitglied muss einzeln versichert sein. Spätestens drei Monate nach der Geburt müssen die Eltern ihr Kind anmelden. Der Versicherungsschutz beginnt mit der Geburt oder Wohnsitznahme in der Schweiz. Die Versicherung endet, wenn die versicherte Person der Versicherungspflicht nicht mehr unterstellt ist, spätestens aber mit ihrem Tod. Grenzgänger mit Erwerbstätigkeit in der Schweiz können sich freiwillig versichern lassen.

Personen zwischen dem 15. und 64. Altersjahr, die in der Schweiz wohnen oder arbeiten, können freiwillig eine Taggeldversicherung abschliessen.


Die Prämie schuldet der Versicherungsnehmer selbst

Die Prämie ist für alle Versicherten aus der gleichen Region und beim gleichen Versicherer identisch.

Jugendliche zwischen dem 19. und dem vollendeten 25. Altersjahr bezahlen bei den meisten Versicherern eine reduzierte Prämie. Noch tiefer ist die Prämie für Kinder bis zum vollendeten 18. Altersjahr. Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen haben Anrecht auf staatliche Prämienverbilligung.

Versicherte, die das HMO-Modell (Gesundheitszentrum-Modell) oder das Hausarzt-Modell wählen, können von einer tieferen Prämie profitieren. Beim HMO-Modell konsultiert der Versicherte im Krankheitsfall zuerst das HMO-Gemeinschaftszentrum, beim Hausarzt-Modell den Hausarzt. Der Hausarzt oder das HMO-Zentrum entscheidet, ob der Versicherte zusätzlich von einem Spezialisten behandelt werden soll.


Franchise und Selbstbehalt

Zur Sensibilisierung des Kostenbewusstseins und zur Selbstverantwortung der Versicherten wird eine Kostenbeteiligung erhoben. Sie besteht aus der Franchise und dem Selbstbehalt.

Die Franchise ist die jährliche pauschale Kostenbeteiligung der versicherten Person. Die gesetzliche Mindestfranchise beträgt CHF 300.- pro Jahr. Die Versicherer können den Versicherten die Möglichkeit geben, sich stärker an den Kosten zu beteiligen, als dies im KVG vorgeschrieben ist. Je höher die Franchise, desto tiefer ist die Prämie.

Übersteigen die Behandlungskosten die jährliche Franchise, sind 10 % davon vom Versicherten zu bezahlen. Der Selbstbehalt ist auf einen jährlichen Höchstbetrag begrenzt, der vom Bundesrat festgesetzt wird.


Krankenkassen und private Versicherungsgesellschaften

Anerkannte Krankenkassen und private Versicherungsgesellschaften sind berechtigt, die obligatorische Krankenversicherung zu betreiben. Krankenkassen werden nur als juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts anerkannt. Sie dürfen keinen Erwerbszweck verfolgen. Neben der sozialen Krankenversicherung können die Krankenkassen auch Zusatzversicherungen anbieten und weitere Versicherungsarten betreiben. Die privaten Versicherungsunternehmen müssen dem Versicherungsaufsichtsgesetz unterstehen und über eine Bewilligung verfügen.


Kostenübernahme

Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten, die bei der Diagnose oder Behandlung einer Krankheit oder eines Unfalles anfallen. Die Leistungen umfassen:

  • Untersuchungen und Behandlungen durch Ärzte und Chiropraktiker
  • Verordnete Analysen
  • Verordnete Arzneien
  • Notwendige Transport- und Rettungskosten
  • Ärztlich durchgeführte oder angeordnete Massnahmen der medizinischen Rehabilitation
  • Aufenthalt in der allgemeinen Abteilung eines Spitals
  • Aufenthalt in einer teilstationären Einrichtung

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