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Pensionskasse: Ein- und Austritt

Wissenswertes und aktuelle Gesetzgebung

Was ist zu beachten bei Arbeitgeberwechsel oder Übergang in die Selbstständigkeit.


Alles rund um den Eintritt in die Pensionskasse

Ob erster Job oder Neustart in einem fremden Unternehmen – mit dem neuen Arbeitgeber kommen nicht nur andere Aufgaben und Herausforderungen auf Sie zu, Sie treten auch in eine neue Pensionskasse ein. Das Portal "Meine Pensionskasse" erklärt, was dabei zu beachten ist.

Voraussetzungen für den Eintritt in die Pensionskasse
  • Sie haben das 17. Altersjahr vollendet.
  • Sie beziehen einen AHV-pflichtigen Lohn über CHF 21'060.- pro Jahr.
  • Sie haben das reguläre Pensionsalter noch nicht erreicht.
  • Ihr Arbeitsverhältnis ist unbefristet oder auf mehr als 3 Monate begrenzt.
  • Sie sind nicht bereits über eine Haupt-Erwerbstätigkeit obligatorisch versichert.
Gut vorbereitet in die Pensionskasse

Mit nützlichen Tipps zum Vorgehen unterstützt Sie die AXA auf dem Weg in die neue Pensionskasse. Und bereitet Sie auf Eventualitäten vor.

  • Was ist zu tun?

    Ihr Arbeitgeber meldet Sie bei seiner Pensionskasse an. Waren Sie in einer früheren Beschäftigung bereits in der beruflichen Vorsorge versichert, haben Sie Anspruch auf eine Austrittsleistung, eine sogenannte Freizügigkeitsleistung. Diese müssen Sie an die neue Pensionskasse übertragen.
    Verlangen Sie dazu von Ihrem neuen Arbeitgeber einen Einzahlungsschein der Pensionskasse oder die genauen Zahlungsinstruktionen. Leiten Sie die Angaben – wenn möglich – noch vor Ihrem Austritt an Ihre bisherige Pensionskasse weiter.
    Freizügigkeitsleistungen stehen Ihnen in der Regel erst ab Alter 25 zu, da das Alterssparen in der beruflichen Vorsorge erst ab dem 1. Januar nach der Vollendung des 24. Altersjahres beginnt. Zwischen 17 und 24 Jahren sind Sie nur für die Risiken Tod und Invalidität versichert.

     

  • Welche Sonderregelungen sind zu beachten?
    Ärztliche Untersuchung

    Bietet Ihnen die Pensionskasse in ihrem Reglement höhere Leistungen, als es das gesetzliche Minimum vorsieht, kann sie beim Eintritt Angaben über Ihren Gesundheitszustand verlangen. Bei sehr hohen zu versichernden Leistungen darf sie eine ärztliche Untersuchung anordnen.

    Temporäre Einschränkung der Vorsorgeleistungen

    Möglicherweise profitieren Sie in Ihrer neuen Pensionskasse von höheren Leistungen als bisher. Ist dies der Fall, kann die Pensionskasse bei gesundheitlichen Einschränkungen einen Vorbehalt auf diese höheren Leistungen anbringen. Dies während der Dauer von maximal 5 Jahren.

    Versichert die Pensionskasse nur das gesetzliche Minimum, ist eine Leistungsbeschränkung ausgeschlossen.

  • Wo finde ich detaillierte Informationen?

    Pensionskassenausweis

    Nach dem Eintritt in die Pensionskasse erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber einen Pensionskassenausweis (auch Vorsorgeausweis oder Persönlicher Ausweis genannt). Er enthält beispielsweise folgende Angaben:

    • Jahreslohn
    • Versicherter Lohn
    • Leistungen im Alter, bei Invalidität und Tod
    • Altersguthaben
    • Freizügigkeitsleistung
    • Maximal möglicher Betrag für Vorbezug zur Finanzierug von Wohneigentum
    • Möglicher Einkaufsbetrag
    • Jährlicher Gesamtbeitrag
    • Jährlicher Arbeitnehmerbeitrag
    Vorsorgereglement

    Neben Ihrem Pensionskassenausweis liefert auch das Vorsorgereglement Ihrer Pensionskasse viele nützliche Informationen. Unter anderem regelt es die Höhe der Leistungen und deren Finanzierung. Fordern Sie Ihr Reglement einfach bei Ihrem Arbeitgeber an.

 

Für Versicherte bei einer Pensionskasse der AXA

Persönlicher Pensionskassenausweis

Sie haben von Ihrem Arbeitgeber den Persönlichen Ausweis erhalten und möchten wissen, wo Sie gewisse Angaben finden bzw. was bestimmte Angaben und Begriffe bedeuten? Unser Musterausweis schafft Klarheit.

Lesehilfe Pensionskassenausweis

Formularservice

Sind Sie bei einer Pensionskasse der AXA versichert und wünschen weitere Informationen oder möchten einen Blick in Ihr Reglement werfen? Laden Sie im Formularservice alle relevanten Dokumente ganz einfach online herunter.

Formularservice

Für den Zugang zum Formularservice benötigen Sie nur Ihre Vertragsnummer. Diese finden Sie auf Ihrem Persönlichen Ausweis, den Sie jährlich erhalten.



Alles rund um den Austritt aus der Pensionskasse

Sie machen sich selbstständig, nehmen eine berufliche Auszeit oder suchen nach neuen Herausforderungen in einem anderen Unternehmen? Mit der Stellenaufgabe wechseln Sie nicht nur Ihren Arbeitgeber, sondern treten auch aus dessen Pensionskasse aus. "Meine Pensionskasse" zeigt Ihnen auf, wie es in der 2. Säule weiter geht.

Was passiert beim Austritt aus der Pensionskasse?

Ihr ehemaliger Arbeitgeber meldet Ihren Austritt der Pensionskasse. Daraufhin erhalten Sie von dieser eine detaillierte Abrechnung über die Ihnen zustehende Austrittsleistung.

Sind Sie beim Austritt aus der Pensionskasse im Alter, in dem Ihr Reglement eine vorzeitige Pensionierung ermöglicht, lohnt sich ein Gedanke an den Bezug der Altersrente. Treten Sie nämlich keiner neuen Pensionskasse bei, wird Ihre Austrittsleistung - auch Freizügigkeitsleistung genannt - auf ein Freizügigkeitskonto bzw. eine Freizügigkeitspolice übertragen und daraus ist kein Rentenbezug möglich.

Übrigens: Ein Austritt aus der Pensionskasse ist nicht mehr möglich, wenn Sie erwerbsunfähig geworden sind.

Wozu wird die Austrittsleistung verwendet?
  • Bei Arbeitgeberwechsel
    Wechseln Sie den Arbeitgeber, müssen Sie die Austrittsleistung an die Pensionskasse Ihres neuen Arbeitgebers übertragen. Verlangen Sie dazu von Ihrem neuen Arbeitgeber einen Einzahlungsschein der Pensionskasse oder die genauen Zahlungsinstruktionen. Leiten Sie die Angaben noch vor Ihrem Austritt an Ihre bisherige Pensionskasse weiter.
  • Bei Arbeitsaufgabe oder -unterbruch
    Treten Sie vorerst in keine neue Pensionskasse ein, wird Ihre Austrittsleistung auf ein Freizügigkeitskonto bzw. eine -police übertragen. Während eines Monats nach Auflösung des Vorsorgeverhältnisses bleiben Sie bei der bisherigen Pensionskasse trotzdem noch für die Risiken Tod und Invalidität versichert.
    Treten Sie später wieder einer neuen Pensionskasse bei, müssen Sie Ihr Guthaben aus dem Freizügigkeitskonto bzw. der -police an die neue Vorsorgeeinrichtung überweisen lassen.
  • Bei Übergang in die Selbstständigkeit

    Nehmen Sie in der Schweiz hauptberuflich eine selbstständige Erwerbstätigkeit auf, sind Sie nicht mehr obligatorisch in der beruflichen Vorsorge versichert. Sie haben für die Verwendung Ihrer Freizügigkeitsleistung drei Alternativen:

    • Sie versichern sich freiwillig bei der Pensionskasse Ihrer Arbeitnehmer, des
      Berufsverbandes oder bei der Auffangeinrichtung. Ihre Freizügigkeitsleistung bringen Sie in Ihre neue Pensionskasse ein.
    • Sie deponieren Ihre Freizügigkeitsleistung auf einem Freizügigkeitskonto bzw. einer -police.
    • Sie lassen sich das Guthaben innerhalb 1 Jahres nach der Aufnahme der Selbstständigkeit in Kapitalform auszahlen.  
  • Bei endgültigem Verlassen der Schweiz

    Ausreise in einen Staat der EU / EFTA

    Falls Sie in einen Staat der EU / EFTA ziehen und nach den dortigen Rechtsvorschriften für die Risiken Alter, Invalidität und Tod obligatorisch versichert sind, können sie sich lediglich den überobligatorischen Teil Ihrer Freizügigkeitsleistung auszahlen lassen. Der obligatorische Teil bleibt in der Schweiz auf einem Freizügigkeitskonto bzw. einer -police bis die Voraussetzungen für eine Auszahlung erfüllt sind.

    Ausreise in einen Staat ausserhalb der EU / EFTA

    Wandern Sie in einen Staat ausserhalb der EU / EFTA aus, können Sie sich Ihre volle Freizügigkeitsleistung in Kapitalform auszahlen lassen.

    Barauszahlung

    Um eine Barauszahlung zu ermöglichen, sind bestimmte Nachweise erforderlich. Für detaillierte Auskünfte wenden Sie sich am besten an Ihre Pensionskasse.

    Achtung: Barauszahlungen sind steuerpflichtig.

 

Für Versicherte bei einer Pensionskasse der AXA

Sie sind bei einer Pensionskasse der AXA versichert und wünschen weitere Informationen zum Arbeitgeberwechsel oder der Barauszahlung? In unserem Dokumenten- und Formularservice werden Sie fündig. Für den Zugang benötigen Sie nur Ihre Vertragsnummer. Diese finden Sie auf Ihrem Persönlichen Ausweis, den Sie jährlich erhalten.

Formularservice



Häufige Fragen rund um den Austritt aus der Pensionskasse

Sie beenden Ihre bisherige Anstellung und schlagen ein neues Kapitel auf. Klar, dass dabei viele Fragen auftauchen. Die Experten der AXA Winterthur beantworten sie verständlich und umfassend, damit für Ihre weitere Laufbahn die Ausgangslage geklärt ist.

  • Vorgehen bei Arbeitgeberwechsel
    Was muss ich unternehmen, wenn ich den Arbeitgeber wechsle?

    Bei einem Arbeitgeberwechsel ist das Guthaben von Ihrer bisherigen Pensionskasse an die neue Vorsorgeeinrichtung zu übertragen. Verlangen Sie dazu von Ihrem neuen Arbeitgeber einen Einzahlungsschein seiner Pensionskasse oder die genauen Zahlungsinstruktionen. Leiten Sie die Angaben – wenn möglich – noch vor Ihrem Austritt an Ihre bisherige Pensionskasse weiter.

  • Vorgehen bei langfristigem Austritt aus der Pensionskasse
    Wie gehe ich vor, wenn ich nach meinem Austritt aus der Firma keine neue Stelle antrete und nicht mehr in einer Pensionskasse versichert bin?

    Sie müssen das Guthaben bei einer Freizügigkeitseinrichtung deponieren. Sie haben dazu 2 Möglichkeiten:

    • Ein Freizügigkeitskonto bei einer Bank Ihrer Wahl oder der Stiftung Auffangeinrichtung eröffnen
    • Eine Freizügigkeitspolice bei einer Versicherungsgesellschaft Ihrer Wahl einrichten

    Sie erhalten ein Eröffnungsformular, das Sie mit den nötigen Konto- oder Policenangaben – wenn möglich noch vor dem Austritt – an Ihre bisherige Pensionskasse weiterleiten. Diese überweist daraufhin Ihr Guthaben an die angegebene Adresse. 

  • Übertragung auf mehrere Freizügigkeitskonti/-policen
    Ich habe noch keinen neuen Arbeitgeber und möchte meine Austrittsleistung auf zwei verschiedene Freizügigkeitskonti/-policen übertragen. Ist das möglich?

    Ja, das ist möglich. Sie dürfen die Austrittsleistung aber an höchstens 2 Freizügigkeitseinrichtungen übertragen.

  • Übertragung auf mehrere Einrichtungen
    Darf ich bei Stellenwechsel einen Teil meiner Austrittsleistung an die neue Pensionskasse und einen Teil auf ein Freizügigkeitskonto bzw. eine –police überweisen?

    Nein, grundsätzlich ist das nicht möglich. Die bisherige Pensionskasse muss die gesamte Austrittsleistung an die neue Pensionskasse überweisen.

    Ausnahme: Sollten Sie nicht die komplette Austrittsleistung in die neue Pensionskasse einbringen können, dürfen Sie den nicht verwendeten Teil auf ein Freizügigkeitskonto bzw. eine –police übertragen.

  • Auszahlung des Guthabens bei Verlassen der Schweiz
    Ich verlasse die Schweiz endgültig und ziehe in einen Mitgliedsstaat der EU / EFTA. Kann ich mir mein Pensionskassenguthaben auszahlen lassen?

    Sind Sie im entsprechenden EU- oder EFTA-Staat weiterhin obligatorisch gegen die Risiken Alter, Invalidität und Tod versichert, können Sie sich nur den überobligatorischen Teil Ihrer Austrittsleistung auszahlen lassen. Der gesetzliche Mindestteil bleibt in der Schweiz und wird erst beim Erreichen des Pensionsalters, im Invaliditäts- oder Todesfall fällig.

  • Auszahlung des gesetzlichen Mindestteils bei Verlassen der Schweiz
    Gibt es Ausnahmen, die auch die Auszahlung des obligatorischen Vorsorgeguthabens ermöglichen, wenn ich endgültig in einen EU- / EFTA-Staat auswandere?

    Ja, die Auszahlung der obligatorischen Vorsorge ist in folgenden Ausnahmefällen möglich:

    • Wenn die Austrittsleistung kleiner ist als Ihr bisheriger Jahresbeitrag.
    • Sofern es das Reglement ermöglicht: Wenn Sie vorzeitig in Pension gehen.
    • Wenn Sie selbstbewohntes Wohneigentum damit finanzieren möchten.
    • Wenn Sie im entsprechenden Staat nicht obligatorisch gegen die Risiken Alter, Invalidität und Tod versichert sind und Ihrer Pensionskasse einen Nachweis (Nichtunterstellungsverfügung) der zuständigen Behörde vorlegen.
  • Auszahlung bei Selbstständigkeit in einem EU- / EFTA-Staat
    Ich verlasse die Schweiz vor der Pensionierung endgültig und mache mich in einem EU- / EFTA-Staat selbstständig. Kann ich mir in diesem Fall den obligatorischen Teil des Vorsorgeguthabens auszahlen lassen?

    Nein, wenn Sie in einem Mitgliedsstaat der EU oder EFTA der obligatorischen Rentenversicherung unterstehen, ist eine Auszahlung nicht möglich.

    Sind Sie allerdings nicht obligatorisch rentenversichert, können Sie sich das Guthaben in Kapitalform auszahlen lassen.

  • Einschränkung der Auszahlung: betroffener Personenkreis
    Gilt die Einschränkung hinsichtlich der Barauszahlung von obligatorischem Guthaben für alle, die ins Ausland ziehen?

    Die Einschränkung gilt unabhängig von der Nationalität für alle Personen, die die Schweiz endgültig verlassen und in einem EU- / EFTA-Staat weiterhin pflichtversichert sind.

  • Auszahlung des Guthabens bei Selbstständigkeit in der Schweiz
    Ich mache mich in der Schweiz selbstständig. Gibt es einen bestimmten Zeitrahmen, in dem ich mir die Austrittsleistung auszahlen lassen kann?

    Ja, Sie können sich das Guthaben bis zu einem Jahr nach Aufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit in Kapitalform auszahlen lassen.



Erklärung wichtiger Begriffe

Arbeitgeberbeitrag

Die Finanzierung der beruflichen Vorsorge übernehmen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam. Die Beiträge des Arbeitgebers müssen gemäss Gesetz mindestens gleich hoch sein, wie die Summe aller Beiträge seiner Arbeitnehmer.

 

Arbeitnehmerbeitrag

Die Finanzierung der beruflichen Vorsorge übernehmen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam. Der Arbeitgeber zieht den Arbeitnehmerbeitrag monatlich vom Lohn des Arbeitnehmers ab.

 

Auffangeinrichtung

Die Auffangeinrichtung ist eine gesamtschweizerische Vorsorgestiftung. Sie ist gemäss BVG verpflichtet, folgende Aufgaben zu übernehmen.

  • Zwangsanschluss: Aufnahme von Arbeitgebern, die ihrer Pflicht zum Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung nicht nachkommen
  • Unternehmensanschluss auf Wunsch: Unternehmen auf deren Verlangen an die Auffangeinrichtung anschliessen
  • Aufnahme von freiwillig Versicherten: z. B. selbstständig Erwerbende oder Arbeitnehmer im Dienst mehrerer Arbeitgeber, wenn der gesamte Jahreslohn den BVG-Mindestlohn übersteigt
  • Bei Arbeitgebern ohne Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung: BVG-Leistungen für die betroffenen Arbeitnehmer erbringen
  • Bei Vorsorgeunterbruch: Freizügigkeitskonten von Personen führen, die nicht in eine neue Vorsorgeeinrichtung eintreten und die frühere Vorsorgeeinrichtung innerhalb von zwei Jahren nicht über die Aufrechterhaltung des Vorsorgeschutzes informieren
  • Anschluss der Arbeitslosenversicherung: Durchführung der obligatorischen Versicherung gegen die Risiken Tod und Invalidität für die in der Arbeitslosenversicherung gemeldeten Taggeld-Bezüger

 

Beiträge

Die Pensionskassen erheben zur Finanzierung ihrer Leistungen Beiträge. Die Höhe der Beiträge hängt von verschiedenen Faktoren ab, so z. B.

  • vom Alter und Geschlecht der versicherten Person
  • vom Vorsorgeplan
  • vom versicherten Lohn

Die Aufteilung der Beiträge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist im Vorsorgereglement festgelegt. Der Beitrag des Arbeitgebers muss mindestens gleich hoch sein wie die Summe aller Beiträge seiner Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber zieht dem versicherten Arbeitnehmer den entsprechenden Beitrag vom Lohn ab.

 

Freiwillige Versicherung

Nicht jeder ist obligatorisch in der beruflichen Vorsorge versichert. Sind Sie selbstständig erwerbend oder als Arbeitnehmer bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt, ist eine freiwillige Unterstellung möglich, wenn der gesamte Jahreslohn den BVG-Mindestlohn übersteigt.

Selbstständig Erwerbende haben die Wahl, sich gegebenenfalls der Vorsorgeeinrichtung ihres Berufsverbandes oder ihrer Arbeitnehmer anzuschliessen. Ist dies nicht möglich, sind Sie berechtigt, sich bei der Auffangeinrichtung versichern zu lassen.

 

Freizügigkeitsfall

Ein Freizügigkeitsfall liegt vor, wenn Sie vor Eintritt eines Vorsorgefalles (Pensionierung, Invalidität oder Todesfall) aus der Vorsorgeeinrichtung austreten. Dies trifft z. B. zu, wenn Sie den Arbeitgeber wechseln.

 

Freizügigkeitsgesetz

Nicht jeder ist obligatorisch in der beruflichen Vorsorge versichert. Sind Sie selbstständig erwerbend oder als Arbeitnehmer bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt, ist eine freiwillige Unterstellung möglich, wenn der gesamte Jahreslohn den BVG-Mindestlohn übersteigt.

Selbstständig Erwerbende haben die Wahl, sich gegebenenfalls der Vorsorgeeinrichtung ihres Berufsverbandes oder ihrer Arbeitnehmer anzuschliessen. Ist dies nicht möglich, sind Sie berechtigt, sich bei der Auffangeinrichtung versichern zu lassen.

 

Freizügigkeitskonto

Treten Sie vorübergehend oder definitiv aus einer Vorsorgeeinrichtung aus – z. B. bei Stellenaufgabe, -unterbruch oder bei einem Auslandsaufenthalt – und können Ihre Freizügigkeitsleistung keiner neuen Vorsorgeeinrichtung überweisen, sind Sie verpflichtet, das angesammelte Vorsorgeguthaben zu erhalten. Sie haben dazu zwei Möglichkeiten.

  • Sie deponieren Ihre Freizügigkeitsleistung auf einem Freizügigkeitskonto bei einer Freizügigkeitsstiftung.
  • Sie zahlen Ihre Freizügigkeitsleistung in eine Freizügigkeitspolice bei einer Versicherungseinrichtung ein.
     

 

Freizügigkeitsleistung

Treten Sie vorzeitig aus einer Vorsorgeeinrichtung aus, haben Sie Anspruch auf das dort angesammelte Guthaben, die sogenannte Freizügigkeitsleistung. Die Höhe der Freizügigkeitsleistung ist im Vorsorgereglement festgelegt. Eine Mindestleistung garantiert das Freizügigkeitsgesetz.

 

Freizügigkeitspolice

Treten Sie vorübergehend oder definitiv aus einer Vorsorgeeinrichtung aus – z. B. bei Stellenaufgabe, -unterbruch oder bei einem Auslandsaufenthalt – und können Ihre Freizügigkeitsleistung keiner neuen Vorsorgeeinrichtung überweisen, sind Sie verpflichtet, das angesammelte Vorsorgeguthaben zu erhalten. Sie haben dazu zwei Möglichkeiten.

  • Sie zahlen Ihre Freizügigkeitsleistung in eine Freizügigkeitspolice bei einer Versicherungseinrichtung ein.
  • Sie deponieren Ihre Freizügigkeitsleistung auf einem Freizügigkeitskonto bei einer Freizügigkeitsstiftung.

 

Mehrere Arbeitgeber

Arbeiten Sie bei mehreren Arbeitgebern und erreichen pro Arbeitsverhältnis keinen Mindestjahreslohn von CHF 20'520.- (Stand 2010), haben Sie die Möglichkeit, sich freiwillig bei der Vorsorgeeinrichtung einer Ihrer Arbeitgeber versichern zu lassen. Ist dies nicht möglich, können Sie sich der Stiftung Auffangeinrichtung BVG anschliessen.

 

Risikoversicherung

Die Risikoversicherung ist eine Form der Lebensversicherung, die finanziellen Schutz vor den Risiken Todesfall und Erwerbsunfähigkeit bietet.

 

Selbstständig Erwerbende

Als selbstständig erwerbend gelten Berufstätige, die nicht im Angestelltenverhältnis arbeiten und von der AHV als selbstständig Erwerbende anerkannt sind. Sie sind für ihre Vorsorge weitgehend selbst verantwortlich.

 

Unbezahlter Urlaub

Unbezahlter Urlaub ist keine Kündigung. Das Arbeitsverhältnis bleibt bestehen, lediglich die Lohnzahlung fällt vorübergehend weg. Während des unbezahlten Urlaubs hat eine bisher BVG-versicherte Person meistens die Möglichkeit, die bestehende Vorsorgeversicherung in vollem Umfang weiterführen oder zumindest die Risiken Invalidität und Tod versichern zu lassen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen die Beitragszahlung individuell auf.


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