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Arbeitslosenversicherung

Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung

Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung überbrücken bei Arbeitslosigkeit und Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers.


Erwerbseinkommen bei Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosenversicherung ersetzt den Arbeitnehmern für eine bestimmte Zeit das Erwerbseinkommen bei Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und witterungsbedingtem Arbeitsausfall. Bei Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers sichert die Insolvenzentschädigung die Lohnfortzahlung.

Versichert sind alle Arbeitnehmenden, nicht aber selbstständig Erwerbende. Eine freiwillige Versicherung ist nicht möglich. Der Arbeitnehmer muss innerhalb von 2 Jahren vor der Erstanmeldung bei der Arbeitslosenversicherung mindestens 12 Monate als Angestellter gearbeitet haben.

In der AVI versichert ist der Lohn bis zum Maximum von CHF 148'200.-. Nicht versichert ist ein Lohn, wenn er das Minimum von CHF 500.- bzw. CHF 300.- (bei Heimarbeitnehmern) pro Monat nicht erreicht.

Beiträge

Die Beiträge werden je zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Die Beitragspflicht beginnt mit der Aufnahme einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit, frühestens nach der Vollendung des 17. Altersjahrs. Mit der Aufgabe der Erwerbstätigkeit oder mit Erreichen des AHV-Alters endet die Beitragspflicht. Bis zum Lohnmaximum von CHF 148'200.- wird ein Beitragssatz von 2 % des versicherten Lohns erhoben.


Arbeitslosenkassen

Die Aufsicht über die Arbeitslosenkassen hat das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Die Organe der AVI arbeiten eng mit denjenigen der AHV zusammen. So erfolgt der Abzug der AVI-Beiträge zusammen mit denen der AHV / IV / EO.

In jedem Kanton besteht eine öffentliche Kasse für alle versicherten Einwohner und alle im Kanton arbeitenden versicherten Grenzgänger. Sie ist zuständig für die Entrichtung der Kurzarbeits- und Schlechtwetterentschädigung und die Auszahlung der Insolvenzentschädigung. Die öffentlichen Arbeitslosenkassen werden vom zuständigen Kanton beaufsichtigt.

Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen von gesamtschweizerischer, regionaler oder kantonaler Bedeutung können einzeln oder gemeinsam private Kassen errichten. Private Kassen können ihren Tätigkeitsbereich auf ein bestimmtes Gebiet oder auf einen bestimmten Personen- oder Berufskreis beschränken.


Dauer und Höhe der Entschädigungen

Arbeitslosenentschädigung

Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenentschädigung hat eine Person, wenn sie ganz oder teilweise arbeitslos ist. Arbeitslos ist, wer in keinem Arbeitsverhältnis steht und eine Vollzeitbeschäftigung sucht. Als teilweise arbeitslos gilt, wer eine weitere Teilzeit- oder eine Vollzeitbeschäftigung sucht, obwohl er eine Teilzeitbeschäftigung hat.

Während 400 bis max. 520 Tagen werden 80 % des versicherten Lohns ausbezahlt. Für nicht invalide Arbeitslose ohne Unterhaltspflichten gegenüber Kindern, deren Taggeld CHF 140.- übersteigt, beträgt der Versicherungsschutz 70 %.

Kurzarbeitsentschädigung

Durch die Kurzarbeitsentschädigung sollen Arbeitsverhältnisse überbrückend aufrechterhalten werden, um Entlassungen entgegenzuwirken. Anspruch auf Entschädigung entsteht, wenn die normale Arbeitszeit verkürzt oder die Arbeit ganz eingestellt wird. Es muss ein Arbeitsausfall von mindestens 10 % aus wirtschaftlichen Gründen vorliegen.

Innerhalb von 2 Jahren werden 80 % des anrechenbaren Verdienstausfalls für maximal 12 Monate gewährt.

Schlechtwetterentschädigung

Die Schlechtwetterentschädigung wird ausbezahlt, wenn das Fortführen einer Arbeit aufgrund der Witterungsverhältnisse unmöglich ist. Sie ist begrenzt auf die Baubranche und deren Zulieferer.

Innerhalb von 2 Jahren werden 80 % des anrechenbaren Verdienstausfalls für maximal 6 Monate gewährt.

Insolvenzentschädigung

Die Insolvenzentschädigung deckt die Lohnforderung für die letzten vier Monate des Arbeitsverhältnisses bei Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers. Es werden 100 % des versicherten Lohns entrichtet.

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